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Es begann ein wenig zu nieseln und Rubosch schlug vor, in eine gemütliche Hafenschenke einzukehren. „Um ein Gläschen zu trinken.“, wie er uns nicht verheimlichte.
Das Gasthaus war alles andere als gemütlich. Es war düster und verraucht. Die Gäste stimmten uns auch nicht zutrauenswürdiger. Grimmig und finster dreinblickende Hafenarbeiter, unrasierte Seemänner mit Dolchen. Kreaturen und Gesindel. Und alle schienen sie uns anzusehen.
„He, Ihr da!“ rief jemand. „Landratten!“ und alle lachten.
Schnell besetzten wir einen der letzten freien Tische.
Die Anwesenden richteten ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen zu, so dass wir uns wieder unbeobachtet fühlen konnten.
„Wenn der Ober kommt suche ich uns erst mal ein Fläschchen Portwein aus.“ flüsterte uns Rubosch augenzwinkernd zu. Und Schalk plante schon wieder: „Wir könnten uns vom Ober ein Schiff empfehlen lassen, das Übersee ansteuert. In Hafenkneipen weiss es einer wie er am besten!“
Rubosch trommelt kurze Zeit später nervös mit den Fingern. Bald hielt auch Schalk Ausschau nach allen Seiten. Doch der Ober kam nicht.
„Wie wollen die denn da Geschäfte machen?“ motzte Rubosch.
Da fiel mir auf, dass die anderen Anwesenden auch nichts zu trinken hatten. „Und einen Ober haben wir auch nocht nicht gesehen.“ grübelte Schalk.
Rubosch ergriff Initiative und sprach den ersten besten am Nebentisch auf Getränke an.
Als er sich zu uns umdrehte, lachte schon wieder das ganze Lokal. „Man sagte mir, hier gäbe es nichts zu trinken. Es sei gar keine Schenke, sondern die Abendschule.“
Als wir aufstanden und so unauffällig wie möglich den Raum verlassen wollten, fielen einige der Seeleute von ihren Stühlen. Andere warfen ihre Mützen und Gegenstände in die Luft. Sie amüsierten sich prächtig über uns. „Landratten!“ johlte uns einer hinterher und wieder Gelächter.
„Zum Glück habe ich bei unserer Ankunft die Strasse runter noch eine andere Schenke gesehen.“ erinnerte sich Rubosch. Schalk schimpfte, nicht daran gedacht zu haben, einen Regenschirm mitzunehmen. „Aber so ist das in Küstengebieten.“ wusste er zu berichten. „Da schlägt das Wetter schnell mal um.“
Wir zogen die Krägen hoch und rannten was wir konnten hinter Rubosch her.
Das Gasthaus war alles andere als gemütlich. Es war düster und verraucht. Die Gäste stimmten uns auch nicht zutrauenswürdiger. Grimmig und finster dreinblickende Hafenarbeiter, unrasierte Seemänner mit Dolchen. Kreaturen und Gesindel. Und alle schienen sie uns anzusehen.
„He, Ihr da!“ rief jemand. „Landratten!“ und alle lachten.
Schnell besetzten wir einen der letzten freien Tische.
Die Anwesenden richteten ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen zu, so dass wir uns wieder unbeobachtet fühlen konnten.
„Wenn der Ober kommt suche ich uns erst mal ein Fläschchen Portwein aus.“ flüsterte uns Rubosch augenzwinkernd zu. Und Schalk plante schon wieder: „Wir könnten uns vom Ober ein Schiff empfehlen lassen, das Übersee ansteuert. In Hafenkneipen weiss es einer wie er am besten!“
Rubosch trommelt kurze Zeit später nervös mit den Fingern. Bald hielt auch Schalk Ausschau nach allen Seiten. Doch der Ober kam nicht.
„Wie wollen die denn da Geschäfte machen?“ motzte Rubosch.
Da fiel mir auf, dass die anderen Anwesenden auch nichts zu trinken hatten. „Und einen Ober haben wir auch nocht nicht gesehen.“ grübelte Schalk.
Rubosch ergriff Initiative und sprach den ersten besten am Nebentisch auf Getränke an.
Als er sich zu uns umdrehte, lachte schon wieder das ganze Lokal. „Man sagte mir, hier gäbe es nichts zu trinken. Es sei gar keine Schenke, sondern die Abendschule.“
Als wir aufstanden und so unauffällig wie möglich den Raum verlassen wollten, fielen einige der Seeleute von ihren Stühlen. Andere warfen ihre Mützen und Gegenstände in die Luft. Sie amüsierten sich prächtig über uns. „Landratten!“ johlte uns einer hinterher und wieder Gelächter.
„Zum Glück habe ich bei unserer Ankunft die Strasse runter noch eine andere Schenke gesehen.“ erinnerte sich Rubosch. Schalk schimpfte, nicht daran gedacht zu haben, einen Regenschirm mitzunehmen. „Aber so ist das in Küstengebieten.“ wusste er zu berichten. „Da schlägt das Wetter schnell mal um.“
Wir zogen die Krägen hoch und rannten was wir konnten hinter Rubosch her.
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