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Die nächsten Tage waren eine wunderbare Zeit, Scholz führte uns herum und erklärte uns Namen und Gepflogenheiten von Übersee. „Nun begreifen wir endlich ihre Bedeutungen.“ bemerkte Rubosch richtig.
Auch den Gelehrten besuchten wir. Er lebt in einer richtigen Alchimistenküche mit Reagenzgläsern und Versuchsbehältern, in denen es brodelte und kochte. Bücher lagen verstaubt und aufgeschlagen herum, Utensilien und Instrumente von uns unbekannter Bedeutung und nicht zu erkennendem Zweck.
Der Gelehrte selbst, ein uralter Mann mit langen weissen Bart, der langsam und wohlüberlegt sprach.
„Was ist das wegen das nicht schläft?“ waren seine ersten Worte, die er an uns richtete.
Wir waren uns einer Antwort nicht sicher und drucksten rum.
„Was ist das, wegen das nicht schläft?“ wiederholte der Gelehrte mit gebieterischer Stimme.
„Er hat sich bestimmt in den Vokabeln geirrt.“ flüsterte uns Schalk zu. „Er wirft den Sinn der Worte durcheinander. Aber das ist bei älteren Menschen und noch dazu bei fremdländischen normal.“
„Verständlich, wenn man bedenkt, wieviele Worte das sein müssen, die er kennen muss.“ flüsterte Rubosch zurück.
Aber der alte Mann wiederholte die Frage ein drittes mal. Verlegen standen wir ihm gegenüber.
Er wandte sich zu Scholz: „Sind Deine Freunde zurückgeblieben?“
„Es ist ein Rätsel.“ gab uns Scholz einen Tip. „Ihr müsst die richtige Antwort geben, nur dann wird er Euren Intellekt akzeptieren.!“
„Ach so.“ machten Rubosch und Schalk und selbstsicher gaben wir jetzt die Antwort. „Müde.“ Wir nickten den Gelehrten einheitlich an.
Der nickte auch. Wir hatten die kleine Prüfung bestanden. Von nun an begleitete uns der alte Mann auf allen unseren Spaziergängen durch die Stadt. Er kam sogar mit zu Scholz´ Hütte und blieb tagelang vorm Kamin sitzen.
Rubosch fragte den Gelehrten immer wieder nach kulturellen Unterschieden zwischen Übersee und unserer Heimat. Sie diskutierten viel und angeregt.
Auch den Gelehrten besuchten wir. Er lebt in einer richtigen Alchimistenküche mit Reagenzgläsern und Versuchsbehältern, in denen es brodelte und kochte. Bücher lagen verstaubt und aufgeschlagen herum, Utensilien und Instrumente von uns unbekannter Bedeutung und nicht zu erkennendem Zweck.
Der Gelehrte selbst, ein uralter Mann mit langen weissen Bart, der langsam und wohlüberlegt sprach.
„Was ist das wegen das nicht schläft?“ waren seine ersten Worte, die er an uns richtete.
Wir waren uns einer Antwort nicht sicher und drucksten rum.
„Was ist das, wegen das nicht schläft?“ wiederholte der Gelehrte mit gebieterischer Stimme.
„Er hat sich bestimmt in den Vokabeln geirrt.“ flüsterte uns Schalk zu. „Er wirft den Sinn der Worte durcheinander. Aber das ist bei älteren Menschen und noch dazu bei fremdländischen normal.“
„Verständlich, wenn man bedenkt, wieviele Worte das sein müssen, die er kennen muss.“ flüsterte Rubosch zurück.
Aber der alte Mann wiederholte die Frage ein drittes mal. Verlegen standen wir ihm gegenüber.
Er wandte sich zu Scholz: „Sind Deine Freunde zurückgeblieben?“
„Es ist ein Rätsel.“ gab uns Scholz einen Tip. „Ihr müsst die richtige Antwort geben, nur dann wird er Euren Intellekt akzeptieren.!“
„Ach so.“ machten Rubosch und Schalk und selbstsicher gaben wir jetzt die Antwort. „Müde.“ Wir nickten den Gelehrten einheitlich an.
Der nickte auch. Wir hatten die kleine Prüfung bestanden. Von nun an begleitete uns der alte Mann auf allen unseren Spaziergängen durch die Stadt. Er kam sogar mit zu Scholz´ Hütte und blieb tagelang vorm Kamin sitzen.
Rubosch fragte den Gelehrten immer wieder nach kulturellen Unterschieden zwischen Übersee und unserer Heimat. Sie diskutierten viel und angeregt.
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