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Etwas kitzelte Rubosch in der Nase. Er nieste und wachte aus seinem Schlaf auf.
Er befand sich in eine dunklen Raum ohne Fenster. Nur die Ritzen in Tür und Wänden beleuchteten ein wenig die Innenausstattung.
Eine eigenartige Maschinerie aus Bambus, Leinen und Palmenblättern war um ihn herum aufgebaut. Unmittelbar über seiner Nase hing eine Vogelfeder, die ihrerseits von einer Schnur gehalten wurde. Die Vorrichtung wurde von einem Buschmann, der an der Tür stand bedient. Der zog an einer Schnur, sofort setzten sich Bambusstäbe und Seile ruckartig in Bewegung und die Mechanik führte die Vogelfeder heran an Ruboschs Gesicht, kitzelte ihn an der Nase, er musste wieder niesen.
Die Tür ging auf und herein trat ein weiterer Buschmann, der eine über große Totemmaske trug. Er befahl dem ersten Buschmann auf Buschsprache und der hörte auf, an der Bambusmaschine zu ziehen.
Rubosch begriff nun – die Fesseln an Arm. Und Fußgelenken waren deutlich: er war ein Gefangener.
„Sie sind die bösen Buschleute, stimmts?“ sprach er den Mann mit der Maske an. Dieser grinste, was Rubosch wegen der Maske nicht erkennen konnte. Da aber die Fratze auf der Maske hämisch grinste, konnte er es sich vorstellen.
„Ja, das ist wahr.“ Bestätigte der Maskenträger. „Nur, dass „böse“ in unserer Sprache „gut“ und umgekehrt bedeutet.“
Rubosch dachte mit. „Also „böse“ heißt „gut“ und „gut“ „böse“.“
„Nein, böse heißt „gut und umgekehrt“!“
Der Maskenträger löste mit einer schnelle Handbewegung die Fesseln, die Rubosch banden. „Sie werden sehen, unsere Sprache ist etwas eigentümlich, aber leicht zu lernen.“ Er wechselte das Thema. „Wie finden Sie unsere hochmoderne Weckmaschine?“ und er deutet auf die Bambusvorrichtung. Entgegen seiner ersten Eindrücke wurde Rubosch von den bösen Buschleuten nicht wie ein Gefangener behandelt. Er durfte sich frei in ihrem Dorf bewegen. Dieser Ort war jedoch hoch in den Baumwipfeln des Urwaldes gebaut und über seine Grenzen hinaus konnte sich Rubosch wiederum nicht bewegen. „also doch ein Gefangener.“ Bemerkte er.
Er befand sich in eine dunklen Raum ohne Fenster. Nur die Ritzen in Tür und Wänden beleuchteten ein wenig die Innenausstattung.
Eine eigenartige Maschinerie aus Bambus, Leinen und Palmenblättern war um ihn herum aufgebaut. Unmittelbar über seiner Nase hing eine Vogelfeder, die ihrerseits von einer Schnur gehalten wurde. Die Vorrichtung wurde von einem Buschmann, der an der Tür stand bedient. Der zog an einer Schnur, sofort setzten sich Bambusstäbe und Seile ruckartig in Bewegung und die Mechanik führte die Vogelfeder heran an Ruboschs Gesicht, kitzelte ihn an der Nase, er musste wieder niesen.
Die Tür ging auf und herein trat ein weiterer Buschmann, der eine über große Totemmaske trug. Er befahl dem ersten Buschmann auf Buschsprache und der hörte auf, an der Bambusmaschine zu ziehen.
Rubosch begriff nun – die Fesseln an Arm. Und Fußgelenken waren deutlich: er war ein Gefangener.
„Sie sind die bösen Buschleute, stimmts?“ sprach er den Mann mit der Maske an. Dieser grinste, was Rubosch wegen der Maske nicht erkennen konnte. Da aber die Fratze auf der Maske hämisch grinste, konnte er es sich vorstellen.
„Ja, das ist wahr.“ Bestätigte der Maskenträger. „Nur, dass „böse“ in unserer Sprache „gut“ und umgekehrt bedeutet.“
Rubosch dachte mit. „Also „böse“ heißt „gut“ und „gut“ „böse“.“
„Nein, böse heißt „gut und umgekehrt“!“
Der Maskenträger löste mit einer schnelle Handbewegung die Fesseln, die Rubosch banden. „Sie werden sehen, unsere Sprache ist etwas eigentümlich, aber leicht zu lernen.“ Er wechselte das Thema. „Wie finden Sie unsere hochmoderne Weckmaschine?“ und er deutet auf die Bambusvorrichtung. Entgegen seiner ersten Eindrücke wurde Rubosch von den bösen Buschleuten nicht wie ein Gefangener behandelt. Er durfte sich frei in ihrem Dorf bewegen. Dieser Ort war jedoch hoch in den Baumwipfeln des Urwaldes gebaut und über seine Grenzen hinaus konnte sich Rubosch wiederum nicht bewegen. „also doch ein Gefangener.“ Bemerkte er.
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