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Alles, was man sich von einem richtigen Dschungel erzählt entspricht der Wahrheit. Angefangen vom Regen, der schlagartig einsetzte sobald wir den Wald batraten, bis zu den Tieren und dem Gekreuch, das uns stets zu behindern versuchte und wer weiss was noch, wenn es ihnen nur gelungen wäre. Wir sahen auch die berühmten Mammutbäume, deren dichtes Blätterdach die Sicht zum Himmel gänzlich zudeckte. Das Blätterdach schützte uns zwar vorm Regen, doch bildete sich, wie Schalk erklärte unter den Blättern eine neue Regenschicht, die nun auf uns herunterregnete.
Den Piratensäbel wie ein Buschmesser benutzend ging der Kapitän voran. Wir im Gänsemarsch hinterher. Erst Scholz, dann Schalk, dann ich und zuletzt - das Schiessgewehr im Anschlag - Rubosch. „Ich werde die schützende Nachhut bilden.“ verkündete er. Schalk zeigte auf den Lauf der Waffe. „Passen Sie aber auf, dass Sie Ihre Mündung nicht nach oben in den Regen halten.“ „Keine Sorge. Ich kenn mich aus.“ beruhigte ihn Rubosch und schoss bestätigend in die Luft. Dutzende Kokosnüsse und Palmenblätter segelten zu Boden. Von oben fiel ein schillernder Sonnenstrahl auf das verregnete Buschwerk und ein Regenbogen entstand.
„Ruhe jetzt!“ befahl der Kapitän, der zurückgelaufen kam, weil wir alle den Regenbogen bewundernd stehen geblieben waren. „Im Dschungel bewegt man sich leise vorwärts. Das geringste Geräusch kann Schlangen und Rubkatzen anlocken.“
Schuldbewusst gingen Rubosch und Schalk schweigend weiter. Doch schon nach einer halben Stunde fingen sie wieder an, aus Langeweile zu gickeln und über die ausgefallene Flora des Dschungels zu staunen.
„Dies ist eine Buschstrauchranke.“ identifizierte Schalk ein besonders schönes Gewüchs. „Sie wird bis zu vierundreissig Meter hoch und bei einem Alter von sage und schreibe hundertfünfzig Jahren beginnt sie in bunten Farben zu leuchten.“
„Dann muss diese besonders jung sein.“ fand Rubosch. „Denn sie leuchtet überhaupt nicht, obwohl sie ziemlich hoch gewachsen zu sein scheint.“
Der Kapitän kam zornig wieder zurück. „So ein Unfug! Nicht nur, dass Sie sich meinen fachmännischen Anweisungen entziehen! Nun reden Sie auch noch Blödsinn!“ Er zeigte auf die Buschstrauchranke. „Dies ist eine gewöhnliche Liane!“
Verlegen betrachtete Schalk die Pflanze von allen Seiten. Rubosch kratzte sich am Kopf.
Den Piratensäbel wie ein Buschmesser benutzend ging der Kapitän voran. Wir im Gänsemarsch hinterher. Erst Scholz, dann Schalk, dann ich und zuletzt - das Schiessgewehr im Anschlag - Rubosch. „Ich werde die schützende Nachhut bilden.“ verkündete er. Schalk zeigte auf den Lauf der Waffe. „Passen Sie aber auf, dass Sie Ihre Mündung nicht nach oben in den Regen halten.“ „Keine Sorge. Ich kenn mich aus.“ beruhigte ihn Rubosch und schoss bestätigend in die Luft. Dutzende Kokosnüsse und Palmenblätter segelten zu Boden. Von oben fiel ein schillernder Sonnenstrahl auf das verregnete Buschwerk und ein Regenbogen entstand.
„Ruhe jetzt!“ befahl der Kapitän, der zurückgelaufen kam, weil wir alle den Regenbogen bewundernd stehen geblieben waren. „Im Dschungel bewegt man sich leise vorwärts. Das geringste Geräusch kann Schlangen und Rubkatzen anlocken.“
Schuldbewusst gingen Rubosch und Schalk schweigend weiter. Doch schon nach einer halben Stunde fingen sie wieder an, aus Langeweile zu gickeln und über die ausgefallene Flora des Dschungels zu staunen.
„Dies ist eine Buschstrauchranke.“ identifizierte Schalk ein besonders schönes Gewüchs. „Sie wird bis zu vierundreissig Meter hoch und bei einem Alter von sage und schreibe hundertfünfzig Jahren beginnt sie in bunten Farben zu leuchten.“
„Dann muss diese besonders jung sein.“ fand Rubosch. „Denn sie leuchtet überhaupt nicht, obwohl sie ziemlich hoch gewachsen zu sein scheint.“
Der Kapitän kam zornig wieder zurück. „So ein Unfug! Nicht nur, dass Sie sich meinen fachmännischen Anweisungen entziehen! Nun reden Sie auch noch Blödsinn!“ Er zeigte auf die Buschstrauchranke. „Dies ist eine gewöhnliche Liane!“
Verlegen betrachtete Schalk die Pflanze von allen Seiten. Rubosch kratzte sich am Kopf.
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